Freitag, 24. April 2015

[Restaurant] The Brickmakers



Der Turbohausmann wird auch nicht jünger. Zu seinem Geburtstag habe ich ihn in ein "Männerlokal" ausgeführt - ganz klare Prioritäten bei den brickmakers: Bier, Fleisch. Für die Sportbegeisterten gibt es in einem eigenen Raum mit Übertragungen von wichtigen Sportereignissen.

Ich war ganz ehrlich beeindruckt von der Bierkarte! Zum Glück der Turbohausmann auch. Zu 100 % kenne ich die Bier-Szene in Wien nicht, aber ich gehe fast davon aus, dass man nicht schnell woanders eine dermaßen umfangreiche Bierkarte findet.

Die Speisekarte ist dagegen übersichtlich, aber nicht minder fein. Alle Fleischgerichte werden gesmoked, mit Rotkrautsalat Red Slaw und hausgemachten Saucen serviert. Es gibt natürlich auch vegetarische Gerichte - ich glaube, ohne geht es nicht mehr bei einem guten Lokal. Aber deswegen waren wir nicht hier. ;)





Der Turbohausmann hat beim Brisket zugeschlagen. Ein ordentliches Trumm Fleisch, das 13 Stunden low & slow gesmoket war. Sehr zart, aber trotz der langen Garzeit mit einer schönen Fettschicht - so erkennt man, dass es wirklich "low" gesmoked war, denn anderenfalls wäre das Fett weg gewesen.

Mir hatten so viele Foodblogger in der letzten Zeit den Mund wässrig gemacht und ich habe Pulled Pork bestellt. Bitte! Das war so gut! Schön? No way! Aber da kann man ja ein paar Salatblättchen und Radieschenspäne drauflegen, dann schaut's auch hübsch aus. Nun bin ich also noch immer nicht aus dem Schneider, sondern muss dringender denn je selber Pulled Pork machen.

Die Beilagen: Für den Turbohausmann Baked Beans, für mich Kukuruz Corn on The Cob mit Cayenne-Mayo. Beides war genau so zum Niederknien wie die anderen Sachen. Der Mais mit der scharfen Mayo ist schon für das nächste Grillfest fix im Programm.

Sehr sympathisch: es gibt eine kleine Desserkarte, in der eigenes gekennzeichnet ist, dass man zu den Desserts richtiges Schlagobers ordern kann und "not that other shit", von dem ich mich eh immer schon gefragt habe, wie man das essen kann.

Wir haben uns dann noch an dem Schoko-Pekan-Pie und einer Zimtschnecke versucht, beides ohne Schlagobers, sind aber bei Halbzeit gescheitert, denn die Portionen sind riesig! Und erstaunlicherweise wurden uns die Reste in Alufolie eingepackt - wir bekamen also ein Bschoadpackerl, was ich sehr nett fand. Anscheinend kommt es öfter vor, dass bei den Gästen im Brickmakers die Augen größer sind als der Magen.

Das da ... Na ja ... Ich weiß schon, es ist derzeit Kult, dass man Getränke im Schraubverschlussglas serviert. So wirklich kann ich mich damit nicht anfreunden. Aber der Mehrheit scheint es zu gefallen, also nehme ich es hin, wenn ein Strohhalm dabei ist. Ohne wäre es mir unangenehm, aus so einem Glas zu trinken.

Unterm Strich ist nur zu sagen, dass man unbedingt einmal im Brickmakers gewesen sein sollte, wenn man auf Bier und Fleisch steht. Wir haben auf jeden Fall eine baldige Wiederkehr geplant.

Bis dahin trösten wir uns mit einer Flasche BBQ-Sauce, die man im Lokal erwerben kann und die wirklich toll schmeckt, also unbedingt mit und nach Hause gehen wollte.

Mittwoch, 22. April 2015

Knuspriger Tofu auf vietnamesische Art

Es trat etwas ein, was ich nie für möglich gehalten hätte: Ich mag a) Tofu und b) vegan. Also nicht immer, aber immer öfter. Schuld daran ist Frau Shu-Chen, nach deren Tofu ich mittlerweile süchtig bin. War ich vorher schon froh, dass es Asia-Läden gibt, wo der Tofu eh so irgendwie brauchbar ist, weiß ich mittlerweile, welche Unterschiede es geben kann. Das mollige Mundgefühl von Frau Shu-Chens Tofu finde ich unübertroffen.

Dieses Rezept ist mir beim Googeln nach Rezepten mit Tofu über den Weg gelaufen und stammt von Wo der Pfeffer wächst. Was für ein toller Titel für einen Blog! Und das Rezept ist wirklich fein, auch wenn ich es mir anfangs so gar nicht vorstellen konnte. Ein bisschen was habe ich geändert, daher bitte für das Originalrezept dort hingehen, wo der Pfeffer wächst. ;)


Für 2 Personen:
300 g Tofu (fester, kein Seidentofu)
2 Zehen Knoblauch
1 Mokkalöfferl Safranfäden
3 Stängel Zitronengras
2 frische Chilis
1 TL Salz
1/2 TL Zucker
1 EL Sojasauce
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
1 Hand voll geröstete Erdnüsse
Koriander zum Dekorieren
Erdnussöl zum Frittieren (bei mir 0,3 l)

Beilagen:
1 Tasse Reis, mit 2 Tassen Wasser gegart
1 kleiner Chinakohl, in geschmacksneutralem Öl gerührbraten (oder rührgebraten?), mit dunklem Reisessig und Miss Boulettes Wunderöl abgeschmeckt


Als erstes den Reis zustellen, dann wie bei fast allen Asia-Gerichten alle Zutaten herrichten und vorbereiten. Den Tofu in breite Streifen schneiden und auf Küchenrolle gut abtropfen lassen. Wenn er sehr feucht ist, mit einer Lage Küchenrolle oben drüber ausdrücken, damit es nachher keine heillose Spritzerei beim Frittieren gibt.

Chinakohl entblättern, waschen, in grobe Streifen schneiden, trockenschleudern.

Knoblauch schälen und fein hacken. Safranfäden mit dem Salz und dem Zucker im Mörser pulverisieren. Chili waschen und je nach gewünschter Schärfe mit oder ohne Kernen in feine Streifen schneiden. Frühlingszwiebel in Röllchen schneiden, weiße und grüne Teile in getrennte Schälchen geben. Zitronengras von den äußeren Blättern befreien, die harten Stiele entsorgen, der Länge nach vierteln, den Strunk herausschneiden und den verbleibenden Rest in hauchfeine Ringe schneiden, die dann noch ganz winzig hacken - Zitronengras ist relativ hart, daher muss man es so klein wie möglich machen, damit es kein unangenehmes Gefühl beim Essen gibt. Koriandernblättchen abzupfen, ganz grob zerhacken.

Das Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Das Öl muss so heiß sein, dass am Stiel eines eingetauchten Holzkochlöffels Bläschen aufsteigen. Die Tofustreifen einlegen. Während des Frittierens immer wieder an der Pfanne rütteln und/oder die Tofustreifen mit einem Kochlöffel ein wenig bewegen, damit sie nicht festpicken.

Während man mit zwei Händen den Tofu zubereitet, mit den beiden anderen den Chinakohl rührbraten. ;)

Wenn der Tofu hellbraun gebraten ist, nimmt man ihn aus dem Topf und lässt ihn abtropfen.
1 EL vom Frittieröl nehmen und in einer neuen Pfanne heiß machen, Chilistreifen eine Minute braten, Knoblauchstückchen kurz mitbraten, eine halbe Minute später das Zitronengras und den weißen Teil der Frühlingszwiebel hinzugeben, schließlich die Mischung aus dem Mörser und 1 EL Sojasauce. Alles einmal aufkochen lassen.

Den rührgebratenen Chinakohl abschmecken und auf einer Platte anrichten. Tofustreifen neckisch drauf drapieren, die Zitronengrassauce über dem Tofu verteilen. Den grünen Teil der Frühlingszwiebel und den Koriander drüberstreuen, ganz zum Schluss die Erdnüsse oben drauf geben.
Mit dem Reis servieren.



Fertig in kürzester Zeit!
Im Originalrezept werden die Tofustreifen in der Zitronengrassauce geschwenkt. Das hätte ich mich ehrlich gesagt nicht getraut, weil mein Tofu da zerbrochen wäre. Es ist wirklich sehr wenig Sauce da, die kann man einfach über den Tofu träufeln.
Das Einzige, was bei dem Rezept eventuell ein Problem darstellt, sind die fehlenden Hände, wenn man Chinakohl und Tofu gleichzeitig bearbeiten will. Aber nachdem ich das hingekriegt habe, schaffen das alle anderen Menschen auch. ;)
Der Chinakohl ist sicher durch alle möglichen anderen Gemüse ersetzbar. Im Originalrezept war kein Gemüse dazu vorgesehen, aber ich fand Chinakohl sehr passend.

Probieren sollte man dieses Rezept auf jeden Fall, denn es schmeckt köstlich! Der Weg zum Stufe 5-Veganer dauert aber noch ein bissi  ...



Montag, 20. April 2015

Balkonien im April

Vor ein paar Tagen hat mir Sandra mit ihren Balkongartenfotos große Lust gemacht, auch wieder einmal von meinem Balkonien Fotos zu zeigen. Essenstechnisch tut sich um diese Jahreszeit noch nie so viel, dafür tanzen viele Blüten im Sonnenschein. Es ist unglaublich, wie viel sich von Tag zu Tag ändert - vor allem, wenn die Sonne scheint. Da kann man richtig zuschauen, wie schnell alles wächst.

Zuerst zwei Fotos, wie derzeit der Zugang zu unserer Wohnung ausschaut:
Furchtbar ist die Vorstellung, dass hier nichts blüht! Beton pur wäre das.

Die Detailaufnahme zeigt, dass da einmal jemand Unkraut zupfen sollte ...



Und das ist nun alles Balkonien:
Drei neue Thymiansorten durften einziehen.

Unser dicker Vogel bewacht nach wie vor Balkonien

Voriges Jahr am Raritätenmarkt im Belvedere erstanden, dieses Jahr zeigt diese Narzisse ihre ganze Pracht.
Seit Herbst blühen die kleinen Stiefmütterchen durchgehend und bilden gerade einen ganz dicken Teppich.
Auch vom letzten Jahr vom Raritätenmarkt im Belvedere: Wildtulpen und gelbe Himbeeren

Diese Wildtulpen habe ich schon Jahre und sie kommen immer wieder und vermehren sich brav.

Das rosarote Herzerl blüht schon, das weiße lässt sich noch Zeit. Das Spalier schreit nach einem Anstrich!

Da sag einer, ich habe kein Deko-Gen! Wie fast alle Deko-Elemente war aber auch der Igel ein Geschenk.

Die Stachelbeere treibt aus, die ersten Erdbeeren blühen schon und in dem ganzen Chaos ist eine Tulpe aufgegangen.

Der Salat wird schon beerntet: Immer außen die größeren Blätter abzupfen, von innen kommen laufend neue.

Blumen hinter Gittern - das Grünzeug hat es nicht leicht in der Stadt

Bitte die duften! Wenn die Balkontüren offen sind, dann ist mein ganzes Arbeitszimmer voll mit dem Duft.

Und noch ein paar Tulpen.
Und jetzt ist vielleicht auch klar, warum ich derzeit nicht so emsig blogge: Am glücklichsten bin ich, wenn ich bis zu den Ellenbogen in der Erde herumkrabbeln kann. ;)

Freitag, 17. April 2015

Polnischer Käsekuchen

Bei meiner Buchbesprechung von Kandierte Orangen fragte Christine nach dem Rezept für Polnischen Käsekuchen, von dem ich nur ein Foto eingestellt hatte. Und wie gewünscht kommt dieses Rezept nun.



Teig:
150 g Mehl
100 g Butter
50 g Zucker
1 Eigelb
1 EL Sauerrahm (Original: Saure Sahne)

Fülle:
500 g Topfen (Original: Schichtkäse, aber den kenne ich nicht)
5 Eier, getrennt
200 g extrafeiner Zucker
140 g weiche Butter
50 g Kartoffelmehl
1 TL Orangenextrakt (da habe ich 2 TL Orangenblütenwasser genommen)
200 g Sultaninen (ich hatte nur Rosinen)
6 Stücke kandierte Orangenschale, gehackt

Puderzucker zum Bestäuben





 
Alle Zutaten für den Teig rasch verkneten - das geht mit der Hand gut, da brauch man nicht extra den Mixer herausholen. In Frischhaltefolie wicklen und 1 St. im Kühlschrank ruhen lassen.
Backrohr auf 180 Grad vorheizen.
Eine Springform mit 20 cm Durchmesser (Achtung! Bei mir 24 cm Durchmesser und wie man auf dem Foto sieht, wäre mir der Topfen davongeronnen, wenn der Backpapier den nicht ein wenig in Grenzen gehalten hätte. Es geht schon mit einer 24 cm-Form, aber ich würde eher Richtung 26 cm tendieren.) einfetten. Ich habe die Form mit Backpapier ausgekleidet. Am Rand bleibt das Backpapier nur picken, wenn man die Form vorher einfettet, im Boden kann man das Papier gut in die Springform einzwicken.
Boden und Rand mit dem ausgerollten Mürbteig auskleiden. Laut Rezept sollte man noch Teig für die Verzierung des Kuchens aufheben, aber da ich eine größere Form genommen habe, blieb mir dafür leider nichts übrig.
Den Schichtkäse durch ein feines Sieb streichen - nachdem ich Topfen genommen habe, der nicht bröselig, sondern schön cremig war, habe ich das ausfallen lassen. 
Eigelbe, Butter und Zucker gut aufschlagen, Schichtkäse bzw. Topfen, Kartoffelmehl und Orangenaroma dazugeben.
Eiweiße steif schlagen und unterheben. Sultaninen (Rosinen) und gehackte Orangenschale behutsam einmengen. Füllung auf den Teig geben und glatt streichen.
Sollte noch Teig übrig sein, wäre jetzt der Zeitpunkt, ein Teiggitter auf die Fülle zu platzieren. Dieses Gitter mit einem verquirlten Eigelb bestreichen. Ich habe den Kuchen einfach so ins Rohr geschoben. 50 min. backen.



Laut Rezept sollte der Kuchen auskühlen und über Nacht im Kühlschrank kalt gestellt werden. Bitte bloß nicht! Wir konnten es wieder einmal nicht erwarten und haben den lauwarmen Kuchen angeschnitten. Der schmeckt so genial, wenn er noch lauwarm ist. Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.
Erfreulicherweise hält er sich aber wirklich 2 Tage im Kühlrschrank, die Fülle wird halt dann fester, ist aber durchaus noch saftig.
Das ist einer der besten Topfenkuchen, die ich kenne! Wenn man so narrisch auf Zitrusaromen ist, wie ich das bin, dann sollte man den unbedingt nachmachen. Also falls noch jemand von Weihnachten kandierte Orangenschalen hat, dann ist das die perfekte Resteverwertung. Ansonsten gibt es hier meine Anleitung zum Kandieren von Orangenschalen.
Rosinen muss man halt mögen, aber das tun wir eh, also war das für uns ein perfekter Kuchen!

Dienstag, 14. April 2015

[Prost] Most


Stiegenaufgang im Justizpalast
Nun hab ich tatsächlich einen Tritt in den Allerwertesten bekommen von einer Leserin, der lieben Annemarie! Nein, nicht wirklich, sie hat nur leicht geschubst, dass sie bei mir nur Mahlzeit, aber kein Prost finden kann. Und sie hat damit recht. Das liegt an meinen Trinkgewohnheiten, die denkbar langweilig sind: In erster Linie Wasser aus der Leitung, sehr gern noch Tee, dann schon mit Abstand Soda-Zitron, alle heiligen Zeiten einen Kaffee. Ende. Ein paar Getränke habe ich gepostet, in der Praxis dienen die Liköre und Sirupe aber zum Würzen und nur ganz selten zum Trinken. Jetzt habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt, den Schreibstift die Tastatur dem Turbohausmann übergeben, denn wir hatten eine sehr erfreuliche Begegnung mit Most und er wird ab jetzt die Trinker-Abteilung auf dem Blog in sehr loser Reihenfolge bestücken.
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Naturhistorisches Museum
Die Fotos hier zeigen eine wunderschöne Location in Wien: Im Dachgeschoß des Justizpalastes befindet sich das Justizcafé, von dem aus man eine unglaubliche Aussicht über die Wiener Innenstadt hat. Und eben dort waren die Turbohausfrau und ich, um bei einer Mostverkostung teilzunehmen. Auf gar keinen Fall ersparen können wir euch die Fotos. Wenn man die Gelegenheit hat, in das Justizcafé zu gehen, sollte man die auf jeden Fall nutzen - außer man geht bei einer Führung mit, die einen auch auf das Dach des Naturhistorischen Museums führt, da sieht man genau so schön über die Innenstadt, ist ja auch gleich ein Nachbargebäude.





Wenn man genau schaut, sieht man das Riesenrad
Aber irgendwie schweife ich ab. Über Most wollte ich schreiben! Für mich war das bisher immer ein recht saures Getränk, von dem man bestenfalls im Sommer mal ein Glas trinken kann. Ich war bei der Verkostung erstaunt, wie viele Nuancen bei Most möglich sind. Ist ja auch kein Wunder, denn das Ausgangsmaterial ist sehr vielfältig: Äpfel und Birnen, gemischt oder sortenrein, moussierend oder still.

Für mich sehr erfreulich war die Erkenntnis, dass die neue Mostkultur mit sich bringt, dass einerseits ein altes, regionales Produkt wiederbelebt wird, andererseits auch Streuobstwiesen wieder eine Bedeutung bekommen, da die das beste Obst für den Most liefern.



Die niederösterreichischen Mostobstsorten
Auf dem Bild links zu sehen sind die Mostobstsorten, die im niederösterreichischen Mostviertel verarbeitet werden. Es gibt aber in vielen anderen Gegenden Österreichs auch Mosterzeugung, daher ist das nur ein kleiner Ausschnitt der verwendeten Sorten. Insgesamt werden in acht Regionen Obstweine erzeugt und seit letzten Jahr werden die Obstweine auch mit einer Prüfnummer am Etikett versehen - es kann also nicht mehr jeder Heckenklescher als Most verkauft werden, was selbigem sicher gut tut.







Acht verschiedene Sorten standen zur Verkostung bereit
Das ist eine kleine Auswahl der Mostsorten, die es an dem Abend zur Verkostung gab. Nun haben wir gelernt: Most ist nicht trüb, sondern immer klar und durchsichtig. Die Farbe ist von ganz zartem Hellgelb bis zum dunklen Goldgelb möglich. Der Duft ist sauber-fruchtig, niemals muffig. Ausgebaut werden die Obstweine von spritzig bis mild und von extratrocken bis süß. Dazu muss ich sagen, dass das, was bei Most als "süß" bezeichnet wird, für mich durchaus noch recht säuerlich wirkte. Auch lieblich fand ich den Most nicht. Er ist ein wirklich sehr vielfältiges Getränk, das im Sommer sicher recht erfrischend ist.






Mostschaumsuppe
Auch angenehm habe ich gefunden, dass Most oft keinen hohen Alkohlgehalt hat. Bei den verkosteten Sorten fing es bei 4,5 % Vol. an und reichte dann bis 7,6 % Vol. - das obere Ende ist dann in etwa das, was man bei Wein auch findet.

Zum Glück wurden wir dann noch kulinarisch verwöhnt. Auf dem Foto sieht man eine Mostschaumsuppe, die den ersten von neun Gängen bildete - wir haben aber nicht bis zum Ende durchgehalten, denn das hätte uns doch überfordert.





Most als Dessertwein
Der krönende Abschluss: Es gibt Most auch als Dessertwein. Und das ist tatsächlich der einzige Most, den ich wirklich als süß bezeichnen würde. Und weil er gar so gut war, mach ich auch Werbung dafür: Best of Bio-Wein 2014

Und meine zweite Most-Empfehlung ist diese da: Apfel-Cider vom Filipp.  Wem der Name bekannt vorkommt: Über den Filipp hat die Turbohausfrau schon hier geschrieben, denn er beliefert unsere FoodCoop. Seine Apfelsäfte sind mittlerweile im Gault Millau gelistet, der Mann versteht also sein Handwerk.

Nein, weder Turbohausfrau noch Turbohausmann bekommen etwas bezahlt dafür, dass das hier geschrieben wurde. Diese ganzen Strapazen haben wir nur für die Leserin Annemarie auf uns genommen ... ;)


Falls jemand noch mehr Fotos sehen will, die sind auf der Prostmahlzeit-Facebook-Seite zu finden.


Noch ein letzter Blick vom Justizcafé auf das Wiener Rathaus

Freitag, 10. April 2015

Gefüllte Eier

Habt ihr noch gekochte Eier von Ostern übrig? Ich bin fertig mit Aufarbeiten. Eiersalate, Eierspalten in Salaten und gefüllte Eier hatten diese Woche Hochsaison. Nun bin ich froh, dass alle Eier verarbeitet sind und eines meiner Rezepte bringe ich hier vorbei.


Vorspeise für 2 Personen:
1 gekochtes Ei
1 TL Salzkapern, abgespült und abgetrocknet
4 Sardellen (wenn möglich weiße)
1 TL Sauerrahm
1 TL Frischkäse
1 TL Mayo
1/2 Schalotte
1 TL Kerbel, gehackt
1/2 TL Dijon-Senf
Salz
weißer Pfeffer
Salat-Bett nach Wahl

Das gekochte Ei schälen und halbieren, das Eigelb herauslösen und mit der Gabel zerdrücken. Die Kapern (bis auf 2  zur Deko), die halbe Schalotte und die Sardellen klein hacken. Kerbel abzupfen, waschen, trockenschütteln, fein schneiden. Alle Zutaten für die Füllung gut verrühren und in die Eihälften füllen. Oben auf jede Eihälfte eine Kaper setzen, die Eier neckisch auf einem Salatbett drapieren. Mit Brot servieren.

Dienstag, 7. April 2015

Soufflierte Schinkenfleckerln

Ostern ist wirklich eine schöne Zeit, die ersten Blüten zeigen sich, die ersten Kräuter kann man sammeln, also nix wie raus und die Natur genießen. Dieses Jahr ist Ostern ja sehr früh gewesen, das Wetter war unleidlich, daher hatte ich umso mehr Freude, als unser Obstbauer, die Familie Fischer, uns ein paar Zweige mit Pfirsichblüten zukommen hat lassen. Die stehen jetzt im Wohnzimmer in voller Blüte und erfreuen mich jeden Tag. Und sie erinnern mich dran, dass wir im Sommer wieder ganz geniale Pfirsiche bekommen werden - vier Sorten gibt es gleich bei meinem Lieblingsobstbauern, und eine Sorte besser als die andere. Mit großen gelben Red Haven über weiße Triogem und Mami Ross bis zu den kleinen Krewegerln (für Nichtwiener: etwas, das schmächtig, klein geraten, nicht arg hübsch ist, nennt man hier so) aus dem Weingarten werden wir dann versorgt werden.

Aber jetzt ist noch keine Rede davon, sondern es gilt, die Reste vom Osteressen aufzubrauchen. Viele werden sicher von Ostern noch Schinkenreste haben. Da bieten sich Schinkennudeln jeder Art an. Ich habe dieses Jahr eine neue Variante der Wiener Schinkenfleckerln ausprobiert, nämlich als Soufflee. Ein Foto von den wunderbaren Pfirsichzweigerln kann ich euch dennoch nicht ersparen.




Für 3 - 4 Personen:
200 g gekochten Schinken
250 g Fleckerln oder andere kurze Nudeln
2 Schalotten
10 - 20 Blätter Bärlauch (je nach Größe)
3 Eier
2 EL Butter
1 El Mehl
1/8 l Milch
2 EL Sauerrahm
2 EL Schlagobers
Salz
Pfeffer weiß
Muskatnuss
1 EL Rapsöl (oder anderes geschmacksneutrales)

Butter für die Form
Backpapier

Backrohr auf 200 Grad vorheizen.
Die Fleckerln in Salzwasser kochen und abkühlen lassen. Schalotten klein hacken, in 1 EL Öl anschwitzen, bis sie weich sind (4-5 min). Schinken in kleine Stücke schneiden, zu den Schalotten geben, vom Feuer ziehen. Bärlauch waschen und in feine Streifen schneiden. Butter in einer Pfanne schmelzen, Mehl dazugeben, kurz durchrösten und langsam mit der Milch aufgießen. Dabei immer sehr gut rühren, damit die Bechamel-Sauce keine Klümpchen macht. Von der Flamme nehmen. Mit Salz, weißem Pfeffer und Muskatnuss würzen. Überkühlen lassen, dann die Eigelbe, das ungeschlagene Obers und den Sauerrahm einrühren. Die Schinken-Schalotten-Mischung und den Bärlauch ebenfalls dazugeben. Am Schluss die Fleckerln untermischen.
Eine feuerfeste Form mit Butter ausstreichen und den Rand mit höher zugeschnittenem Backpapier auslegen - wenn das Soufflee höher aufgeht, verhindert das Backpapier, dass die Masse sich über den Rand nach unten ins Backrohr verabschiedet.
Eiweiße mit einer Prise Salz steif aufschlagen. Den Schnee vorsichtig unter die Mischung der anderen Zutaten heben. In die vorbereitete Form füllen, für 30 min. ins Backrohr schieben. Auf keinen Fall zwischendurch die Türe öffnen, sonst war es das mit dem Hochgehen der Masse!

Während die Schinkenfleckerln im Rohr sind, Blattsalate als Beilage vorbereiten - dieses Essen schreit förmlich nach einer Schüssel Salat.



Was es nach dem Essen zu sagen gibt: Wirkt schön französisch, diese Schinkenfleckerl-Variante. Durch die doch recht schweren Zutaten wird das kein wahnsinnig hohes Soufflee, aber es geht zuverlässig auf. Der Bärlauch beißt nicht ungut - was er durchaus kann -, sondern fügt sich würzig in die anderen Zutaten.


Freitag, 3. April 2015

Hanf-Schokoladenkuchen

So schaut Schälhanf aus
Ja, ja, Hanf kann man essen, ohne dass man irgendwie besonders lustig wird. Es wird immer mehr Hanf kultiviert in Österreich und es lässt sich erstaunlich viel daraus machen. Bei der Wieselburger Ab Hof-Messe habe ich die Familie Riegler-Nurscher entdeckt, die unter dem Label Hanfwelt jede Menge köstlicher Hanfprodukte vertreibt. Und es gab auch einen Kuchen zum Kosten am Stand, den ich nun nachgezimmert habe. Ich hatte nur ein paar Eckpunkte, was in etwa reinkommt und hab den Rest Auge mal Pi gemacht.


Für eine Springform mit 24 cm Durchmesser:
200 g Schälhanf
4 Eier
200 g Butter
200 g Zucker
100 g Schokolade (mindestens 60 % Kakaoanteil)
100 g Mehl (ich: Dinkel)
1 TL Weinstein-Backpulver
1 Prise Salz
Saft und Schale einer Bioorangen

Backrohr auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eine Springform mit Butter ausstreichen und mit Mehl stauben.
Butter und Schokolade im Wasserbad schmelzen und dann zum Überkühlen zur Seite stellen. Zucker und Dotter schaumig aufschlagen, Orangensaft und -schale unterrühren. Eiklar mit dem Salz zu schmierigem Schnee schlagen. Mehl mit dem Backpulver vermischen.
Den Eischnee auf 3 Etappen unter die Eigelbmischung heben, Hanfkörner und Mehl mit einem Teigschaber vorsichtig unterrühren.
Ins Rohr schieben und 30 - 35 min backen (Stäbchenprobe). Den fertigen Kuchen in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Dann aus der Form nehmen, anzuckern, servieren.




Was es nach dem Essen zu sagen gibt: So einfach zu machen und schmeckt so gut! Ich habe den Kuchen zwar nur ein einziges Mal gebacken, würde aber meinen, da kann man gar nichts falsch machen, also Gelinggarantie quasi. Der Hanf schmeckt schön nussig und hat keinen dominanten Geschmack, der herausstechen würde. Meine Gäste, die ich kosten ließ, haben herumgeraten, welche Nüsse das sein könnten, auf Hanf kam niemand.

Dienstag, 31. März 2015

Fregola Sarda mit Artischocken, Saibling im Traubernkernmehlmantel

Regionale und saisonale Lebensmittel zu kaufen ist eigentlich das, was ich normalerweise mache. Aber am Ende vom Winter, wenn unsere Bauern noch kaum frisches Grün liefern können und die Lagerware erstens schon schwächelt und mir außerdem schon sonst wo raushängt, bin ich sowas von froh, dass meine FoodCoop auch Lieferungen aus Italien bekommt!

Es ist übrigens immer ein Abenteuer, auf die Italienlieferung zu warten: Einmal geht der Lastwagen ein, ein anderes Mal können die Bestellungen nur zum Teil geliefert werden, weil ein Unwetter die Früchte beschädigt hat, beim nächsten Mal ist eine Straße wegen Unwetter nicht passierbar - pünktlich wie geplant und in vollem Umfang kamen diese Lieferungen noch nie. Früher war mir das gar nicht so bewusst, wenn ich einfach in den Supermarkt gegangen bin, wo immer alles zu haben war, wie arg die Bauern Wind, Wetter und anderen Unbillen ausgeliefert sind.

Spannend ist es jedenfalls immer, was den Weg nach Wien schaffen wird.
Dieses Mal waren neben jeder Menge Zitrusfrüchte noch Melanzani, Fenchel, Frühlingszwiebel und Artischocken dabei.

1A-Qualität ist das übrigens nicht: Die Artischocken sollten schön geschlossen sein, so wie hier, die Artischockenböden von so großen Artischocken wie diesen kenne ich normalerweise so groß wie hier. Diese Böden waren so klein, dass ich tatsächlich sechs Artischocken für eine Beilage für zwei Personen gebraucht habe. Aber egal, das Essen war köstlich! Was auch gut war, denn es stellte sich heraus, dass in meiner FoodCoop nicht viele Leute Artischocken mögen, so habe ich innerhalb von einer Woche zweimal dasselbe Essen gekocht, damit die Artischocken nicht kaputt werden. Das hat den Vorteil, dass das Rezept wirklich ausgefeilt ist. Im nächsten Jahr muss ich dann nicht mehr herumprobieren, weil nachkochen werde ich es auf jeden Fall.

Wie man Artischocken putzt, habe ich hier schon einmal gezeigt - das geht bei den großen genau so wie bei den kleinen, nur einfacher, weil es nicht so eine arge Fitzelei ist. In jeden Fall hat man nachher einen Mistkübel voller Biomüll und recht wenig, was auf dem Teller landen kann. Trotzdem mach ich es gern, weil Artischocken sind köstlich!

Für 2 Personen:

150 g Fregola Sarda
350 ml Gemüsefond (Deutsche nehmen klare Gemüsebrühe)
2 Schalotten
Artischocken - ich musste 6 Stück nehmen, weil die Böden so extrem klein waren, normalerweise reichen 3
1 Zitrone (Saft)
1/4 Salzzitrone, ersatzweise Saft + abgeriebene Schale von 1 Zitrone
2 EL Mascarpone
1 EL Olivenöl

2 Saiblingsfilets
1 EL (doppel)griffiges Mehl
1 EL Traubenkernmehl
Salz
weißer Pfeffer (ich: Melange blanc)
1 EL Sonnenblumenöl
1 EL Butter

Eine Zitrone auspressen, Saft und Zitronenreste in eine große Schüssel mit kaltem Wasser geben. Artischocken putzen und die Böden ins Zitronenwasser legen, damit sie nicht dunkel anlaufen.

Schalotten putzen und fein schneiden. In Olivenöl sanft anschwitzen, aber keine Farbe nehmen lassen. Wenn die Schalotten weich sind (4 - 5 min.) die Artischocken dazugeben, und kurz mitrösten.
Fregola Sarda dazugeben, mit heißem Gemüsefond aufgießen. 20 min. köcheln lassen. Dann hat die Pasta den Sud ziemlich aufgesaugt. Die Schale einer Viertel Salzzitrone ganz fein hacken und gemeinsam mit 2 EL Mascarpone unter Fregola Sarda und Artischocken rühren. Zugedeckt ziehen lassen, während man den Fisch zubereitet.

Die Saiblingsfilets nach eventuell vorhandenen Gräten absuchen. Mehl und Traubenkernmehl vermischen. Den Fisch salzen und pfeffern, dann in der Mehlmischung wenden.
In einer Pfanne Öl erhitzen, die Butter darin aufschäumen lassen. Die Fischfilets auf der Hautseite rasch je nach Größe 2 - 4 min. braten, dabei die nach oben zeigende Fischseite immer wieder mit dem Bratfett begießen, dann umdrehen und von der Flamme nehmen. Während man den Tisch deckt, lässt man die Filets noch garziehen.

Alles miteinander anrichten + servieren.




Manöverkritik: Beim nächsten Mal trau ich mich mehr und werde das Traubenkernmehl pur verwenden. Das war mein erster Versuch und ich hatte gelesen, dass man es immer massiv verdünnt. Beim Fisch hat man es kaum herausgeschmeckt.
Die Beilage, die wir einmal als alleiniges Hauptgericht gegessen haben, ist zum Niederknien gut. Dringende Nachkochempfehlung!

Freitag, 27. März 2015

Challah-Brot

Heute stelle ich nun eines der nachgekochten Rezepte aus dem vorgestellten Kochbuch Kandierte Orangen vor. Und wie sich das für ein Challah-Brot gehört: Man bäckt es am Freitag, in der jüdischen Tradition beginnt mit dem Sonnenuntergang am Freitag der Sabbath, ab dann ruht die Arbeit. Am Samstag zum Frühstück wird das Brot serviert. Es schmeckt besonders gut mit Butter, vielleicht noch Marmelade drauf.


Für 2 Brote:
14 g Trockengerm
300 ml handwarmes Wasser
50 g extrafeiner Zucker
60 ml Pflanzenöl (geschmacksneutral!)
1 TL Salz
1 Ei + 1 Ei zum Bestreichen
600 g Mehl
Butter für 2 Bleche
Mohn oder Sesam zum Bestreuen

Die Germ in einer großen Schüssel in 120 ml Wasser auflösen, Zucker, Öl, Ei und Salz zugeben, alles gut vermischen. Das restliche Wasser dazugeben, dann das Mehl langsam einarbeiten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche 5 min. gründlich kneten - bei der faulen Turbohausfrau durfte das die Küchenmaschine machen. Dabei wird natürlich nicht so viel Mehl zusätzlich aufgenommen wie beim Kneten auf einer bemehlten Fläche, daher musste ich noch 2 EL Mehl einarbeiten, weil der Teig sonst zum Formen zu weich gewesen wäre. Danach wird der Teig mit einem Hangerl (= Geschirrtuch) abgedeckt und man lässt ihn auf doppeltes Volumen aufgehen (dauert 30 - 40 min.).

Den Teig in zwei gleich große Teile teilen. Aus jedem Teil vier Stücke machen, die man zu langen und dünnen Strängen rollt - drei Stücke/Stränge gehen auch, aber ich habe wagemutig mit vier Strängen geflochten, wobei ich sagen muss, im Buch schaut das schöner aus, also irgendwas habe ich da wieder falsch gemacht. Die Stränge sollten langsam auf ca. 30 cm Länge gedehnt werden. In dem Buch steht der liebevolle Satz: "Dem Teig scheint es zu gefallen, wenn er zwischen dem Strecken ruhen darf." Einer der Sätze, warum ich das Buch mag!

Nach der Teigruhe die Stränge an einem Ende fest zusammenzwicken und die vier Stränge V-förmig hinlegen. Den Teigstrang von rechts außen über zwei Stränge in die Mitte legen, dann den Teigstrang links außen über zwei Teigstränge in die Mitte. So fortfahren, bis der Zopf fertig ist, da wieder die Teigstränge gut zusammendrücken. Die spitzen Enden unter den Zopf legen.

Das übrige Ei mit wenig Wasser verschlagen, die Zöpfe damit bepinseln, mit Mohn, Sesam oder auch gar nichts bestreuen.

Zwei Backbleche einfetten und die Zöpfe je auf ein Blech legen. Nun kommen sie ins kalte Backrohr, das man auf 230 Grad aufdreht. Die Zöpfe ca. 30 min. backen. Bei mir kam nach 20 min. ein Stück Backpapier drauf, weil die Farbe schon recht dunkel war.

Wie auch sonst bei Brot macht man am Ende der Backzeit den Klopftest: Auf die Unterseite vom Brot klopfen. Hört sich das hohl an, ist der Zopf durchgebacken. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.


Was es nach dem Essen zu sagen gibt:
Ein ganz superfeiner Zopf! Der war weg wie nichts. Ich habe ihn pflichtgemäß am Freitag gebacken und bis Sonntag war er nicht staubtrocken, wie das manche Germteige an sich haben.
Ich habe nur einen Zopf gebacken, aber für eine ganze Familie kann man wirklich zwei machen, denn aus den Resten wird einfach "Armer Ritter" oder Scheiterhaufen gemacht. Also falls überraschenderweise etwas übrig bleiben sollte.